Nick Woodman: „Sind die Zahlen gut, ist das unsere letzte Entlassungsrunde“

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Action-Kamera-Pionier Gopro landete mit seiner ersten eigenen Drohne einen großen Flop - und vernachlässigte dabei den Fokus auf sein Kerngeschäft. Jetzt zieht Chef Nick Woodman einen Schlussstrich.

Als der Action-Kamera-Pionier Gopro 2016 seine erste eigene Drohne Karma vorstellte, lagen alle Hoffnungen der Firma auf dem Quadcopter: Das Fluggerät sollte zur fliegenden Lifestyle-Kamera für Sportler werden und die schwächelnden Kamera-Verkäufe des einstigen US-Börsenlieblings ausgleichen. Stattdessen wurde Karma für Gopro-CEO Nick Woodman zur Katastrophe: Erst musste er die ersten 2500 verkauften Flieger wegen eines technischen Problems zurückrufen. Dann konnte sich die Drohne nicht gegen die harte Konkurrenz des chinesischen Marktführers DJI durchsetzen und floppte. Pünktlich zur diesjährigen US-Technikmesse CES zieht Woodman nun die Konsequenzen: Karma wird eingestellt, das Drohnenteam mit knapp 300 Mitarbeitern wird entlassen, und er selbst verzichtet auf sein Gehalt. Im
Interview mit der WELT erklärt Woodman, wie es nun weitergehen soll.

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